Herrn Jerxsen zum ersten Geburtstag im Chor

/ Juni 8, 2014/ Vierzeiler

Gernot, ein Sohn von Anhalt Sachsen,
jedoch in Pirna aufgewachsen,
von einer Musenwelt umgeben,
so wurd´ Musik sein späteres Leben.

Das Klanggymnasium hier vor Ort
war lange Zeit sein Bildungshort.
Hat erst Klavier, Gesang studiert
und als Solist sich ausprobiert

Bei Wettbewerb im DDR-Gesang, er sich
ganz hoch, aufs Treppchen schwang.
Bald zog er dann nach  Dresden fort,
zum nächsten Musen Hochschulort,
fort an war Carl Maria Weber
sein neuer Hochschulnotengeber

Studierte Chordirigat, Gesang
dank seiner Stimme vollen Klang.
Hat sich dem  Choraufbau verschrieben
und konnte hier so vieles bieten.
Zur  DDR-Zeit war es noch leicht,
er hat beachtliches erreicht,
hat selbst den Schlosserchor geleitet,
und  wunderbaren Klang verbreitet.

Die Jerxsenchöre heut im Land,
die sind in Sachsen gut  bekannt.
Ich denk die ganze Sächsische Schweiz
schätzt seiner Chöre Klang und Reiz,
die sich in Dohna stark verbanden
und Klanggewalt in Räumen fanden.

Mit frohen Mut und Sonnenschein
trat er zu uns zum Chor herein,
mit voller Freude am Gesang,
er unsere Herzen bald gewann.
Hat’s Klanggefühl etwas verändert,
den Klang ganz anders aufgemischt
der Duktus lebensfroh und frisch.

Lässt manches hier ganz neu betonen,
zeigt uns, wo die Gefühle wohnen,
wie man es ausdrucksstark erhebt
und so den Inhalt neu erlebt.

Ja selbst dem Entre vom Gesang
gab er einen neuen, frischen Klang.
Er lässt das Zwerchfell kräftig hüpfen
mitunter bis zum Schlund hoch schlüpfen,
er zieht die Töne hin und her,
und holt sie dann auch wieder her
das stellt sich selbst das Stimmband quer.

Fährt Paternoster mit den Tönen,
damit wir uns an sie gewöhnen
Entführt uns in das Notenreich
will dieses dunkler,  jenes heller
und diesen Part doch etwas schneller,
dies nicht so laut, eher etwas leis´
zieht mit den Tönen gern ’ne  Schleife
ja, so wird’s ’ne gute Klangesreise.

Fünf Höhepunkt hat´s gegeben
in unseren kurzen Sängerleben
der Auftritt dort in Dresden gar,
der erste mit dem Meister war,
dann folgte bald der Sonnenstein,
gewaltig durft´s in Dohna sein
im Jerxsenchorverbundverein
wo 100 wackere Sängerkehlen
erfreuten vieler Menschen Seelen.

Der  Wagnerwiese Sonnenschein
lud Hörer zum Konzerte ein,
im Weinbergskirchen-Rund
gab Wirrmann seine  Abschiedsstund.

Herr Jerxsen pflegt mit  Sachverstand
das Liedgut hier im Sachsenland.
Der Liedgesang das  ist mein Begehr,
das Summen fällt mit doch schon schwer
drum klingt´s bei Gabis Vokalise
so wie ich’s hör, nicht sehr präzise.
doch seit die Scheibe sich hier dreht
Gabriela mir zu Herzen geht.

Verspätet zum Geburtstag heut
und für die ganze Choreszeit
eine erfreulich gute Zeit
Für jede neue Sangestat,
ein vivat, crescat, floriat,
dies wünschen dir von Haus zu Haus
der Wagnerchor und Köhler Klaus.