Zweiter Geburtstag des Meisters im Chor

/ Juni 9, 2015/ Vierzeiler

Bei uns im Wagner Chore ist es an Brauch
dass Tonklang wird vertreten,
durch einen stolzen Bauch.
18 Monde sitzt er schon hier auf den Dirigententhron,
recht optimistisch, spielend heiter
führt er bei uns den Tonklang weiter.


Sein Lebenslauf ward schon genannt
und ist uns somit gut bekannt.
Er hat Gesang, Klavier studiert
und sich im Dirigat probiert.
Mit frohen Mut und Sonnenschein
trat er zu uns zum Chor herein
Mit voller Freude, Sangesdrang
er unserer Herzen bald gewann.


Er leitet hier im Sachsenland
gar manchen noblen Chorverband,
nun auch den Wagnerchor in Graupa Sachsen
wo’s Klanggut trefflich gut gewachsen.
Die Jerksenchöre voller Reiz
die zieren stolz die Sächsische Schweiz,
pflegen die Liebe zur Musik
als schönen Teil vom Lebensglück.


Er hats Klanggefühl ganz neu verändert,
den Tonklang anders aufgemischt
den Duktus gänzlich aufgefrischt,
lässt manches teils ganz neu betonen
und zeigt uns wo Gefühle wohnen,
ja selbst dem Entre vom Gesang
gab er einen ganz anderen Klang.


Er lässt die Konsonanten schlüpfen,
den Zwerchfellmuskel kräftig hüpfen
Mit Dreiklang und mit Dur–Akkord
treibt er hier echten Stimmbandsport.
Erfrischend neu der Eingesang,
ganz anders als es vormals klang.


Das Zwerchfell schreckhaft aufgeweckt,
das Stimmband sintemal erschreckt,
sodass es fröhlich klangbereit
für die gewollte Sangeszeit.
Er zieht die Töne hin und her
z.T. stellt sich das Stimmband quer
fährt Paternoster mit den Tönen,
damit wir uns an sie gewöhnen
führt uns so in das Notenreich,
da werden harte Töne weich,
zieht mit den Tönen manche Schleife
vollbringt manch gute Klangesreise.


Mit Mimik, Gestik und Grimassen
hilft er uns so die Töne fassen,
Lautmalerisch gibt sein Gesicht
Dank Muskelspiel uns Klanggewicht
Greift füllig in die Welt der Noten,
die uns so üppig hier geboten.


Mit Mienenspiel und Emotionen
hilft er uns gute Töne holen,
vermag die Laute voll zu malen,
sodass sie herrlich klangvoll strahlen,
kann so die Klanggeschicke lenken,
durch neues Fühlen, neues Denken,
oft ohrwurmhafte Liedsequenzen
helfen den Einsangklang ergänzen,
die sich Hirneswindung zwängen
und klangvoll dann nach außen drängen
sich so an Herz und Seele binden
wodurch wir Tonerbauung finden.


Vokale gleiten durch den Mund
Und tönen klangelastisch rund,
die Konsonanten lässt er schlüpfen
man spürt dabei das Zwerchfell hüpfen,
spürt, wie er an den Noten zieht
und ihnen klangvoll Töne gibt
und auch das dritte Auge nutzt
und so den falschen tönen trutzt.


So macht er alle klangbereit
stets mittwochs für die Sangeszeit.
Er formt die Noten zum Gesang
und hat dabei den eigenen Gang,
sagt munter durchs Gesicht gesungen
mit voller Luft aus beiden Lungen.


Mit wunderbarer voller Stimme
und einem edlen schönen Klang
hebt er für uns die Töne an,
ja er flüstert den Gesang uns in den
Gehörohrgang und auch unseren Herzen zu
dann wird der Tonklang schon ein Clou.


Lässt voll die Konsonanten tanzen,
die spürbar an den Lippen franzen.
Greift füllig in die Welt der Noten
die uns so üppig hier geboten,
vermag die Laute so zu malen,
dass sie so herrlich klangvoll strahlen,
kann Seele in die Töne legen
und Liederklänge trefflich prägen.


Der „Gabriele Musenberg“,
der machte mich zum Tönezwerg,
doch seit wir es textlich singen
scheint es für alle gut zu klingen.
Er sagt: Wer laut singt
singt nicht schlechthin gut,
vielleicht macht er sich dabei Mut.
Der leise Klang der geht zu Herzen,
besonders wenn er voller Terzen.


Er feilt, poliert an alten Liedern,
die fest verankert in den Gliedern,
was schwerlich gar zu korrigieren,
da wir im alten Trott marschieren.
Musik ist wie ein Liebeshauch,
berührt die Seele, Herz und Bauch.


Wir pflegen diese Klangkultur
und schmieden hier die Tönespur
und bringen Wohlklang in die Flur.
Er lässt uns voll Legato singen,
schön geformt mit vollen Schwingen,
weil die Töne voller klingen.


Der Chor, wie eine Stimme muss er klingen,
bei seinem vier-sechsstimmig singen
dann wird uns jedes Stück gelingen.
Musik bringt Freude, schönt das Leben
wenn sie so klangrein dar gegeben.


Der Chorgesang bleibt Mühewalten
bei immer neuen Klanggestalten
Der Wagnerchor ist voll bemüht,
dass Chorgesang im Land erblüht.
Der Wagnerchor in Graupa Sachsen
soll mit dem Meister blühen und wachsen.


Wir wünschen unseren Tönemeister,
Gesundheit, Glück, Erfolg beim Streben
für ein erbaulich Sängerleben.
Zum Geburtstag nur das Beste
Und noch viele Wiegenfeste,
viel Gesundheit, Gottessegen
ein bewegtes Liebesleben,
dies wünschen dir von Haus zu Haus
der Wagnerchor und Köhler Klaus.