Chorlebenslauf 2014

/ Dezember 18, 2014/ Vierzeiler

wagnerchor-graupa.de – Chorlebenslauf 2014

Der Neubeginn ließ auf sich warten,

der Chor konnt erst verspätet starten,

der Meister war nicht mehr zur Hand,

verschwand im  Klinikheilverband.

 Verspätet zog die Sängerschar,

nach Graupa hin in diesem Jahr.

Ein neuer Meister  ward gefunden

für unsere Mittwochssangesstunden

ja man muß lobend anerkennen,

ihn eine gute Wahl zu nennen,

der  klangfroh mit uns Lieder übt,

wo durch im Chore Hoffnung blüht.

Im Chor im Graupschen Grunde

ist es von nun an Brauch,

dass Tonklang wird vertreten, durch

einen stolzen Bauch, wo  voller Klang

heraus erbricht, als wunderbares Klanggericht.

Gesang  bleibt ständig Mühewalten

beim  immer neuen Klanggestalten.

Der Wagnerchor ist voll bemüht,

daß Chorgesang im Land erblüht.

Die Monde strichen schnell dahin

und brachten liedhaft  Zugewinn.

Mit Mutter  Erdes Heimatklang

gingen wir auf neuen Liederfang,

dazu die Rose, manches mehr,

auch Paradisi kam daher.

Fern  aus dem Afrikanerland

war Yakanaka frisch zur Hand.

Wir hoben unsere Augen auf

und bauten  Siyahamba drauf.

Wir übten stets mit frohem Eifer

und wurden dabei ein Jahr reifer

Tolitte hostias und manches mehr,

ein Schweinehirt kam flott daher.

Der kleine grüne Kaktus hat alle froh geweckt,

auch weitere schöne  Lieder, in unser Herz gesteckt.

Musik ist eine Lebenskraft,

die wie die Dichtung, Freude scha.,

Musik bringt Wärme, schönt das Leben

wenn sie so klangrein dargegeben.

denn wir Sänger sind gelehrig,

üben Notenklang gehörig.

Mit  Frohgemut und Sonnenschein,

dringt Klang in unsere Herzen ein.

Er kann in Emotionen wühlen,

hilft uns den Tonklang voll erfühlen.

Will der Sänger Klangkraft stärken

was wir alle spürbar merken.

Keinen Ton gar stehen lassen,

der Ton muss leben,  um einen

guten Klang zugeben.

Das dritte Auge ist vonnöten,

um Töne weit nach vorn zu bringen

um die wir uns so mühsam ringen.

Er nutzt auch das Grimasseschneiden

um die  Töne voll zu weiten.

Im Chor geht man ganz locker vor,

man singt gemeinsam froh und munter

das neue Lied von oben runter,

wodurch so manches leichter wird,

auch wenn der Tonklang dabei irrt.

Man singt sich jetzt ganz anders ein,

lässt das Zwerchfell kräftig hüpfen,

fast bis zum Schlund, hoch aufwärts schlüpfen

Fährt Paternoster mit den Tönen

damit wir uns an sie gewöhnen

nimmt auch den Fahrstuhl noch zur Hand,

dann sind die Töne voll zur Hand.

Zieht die Töne hin  und her

und schiebt sie seitwärts, auch der Quer

schaukelt sie von rechts nach links,

so taumeln sie wie flotte Spins.

Er bläht sie auf und saugt sie aus

und macht ganz runde Klänge draus.

Hilft uns den Tonklang voll gestalten,

das Cre und _Decrescento, halten ,

läßt Schleifen und Stakatto singen,

bringt reichlich Fülle in den Ton,

ein guter  Klang ist meist der Lohn.

Es hieß bislang nach oben denken

den Tonklang aber abwärts senken.

Zwischen Primen, Terzen, Quinten

hilft er uns den  Ton zu finden.

Laßt die Töne nur nicht flattern,

euch nicht im Klang verhattern,

bitte  keinen Knödelton ,

lieber schöne Wellensingen,

wo die Bänder fröhlich schwingen,

denn  unser  Raum ist überhallig

mancher Ton gar überschallig.

Chorisch atmen ist von Nöten,

keinen Seufzer darf es geben.

Er poliert für uns die Noten,

dass wir die Töne richtig loten.

Bitte, bitte Spannung halten,

um den Klang gut zu verwalten.

Er lässt uns  vokalise singen ,

da kann ja recht gefällig klingen,

wenn wir das Zählen richtig bringen.

Ja welch Freude welcher Klang,

fängt man hier frisch zu singen an.

Die Vollversammlung jährlich wichtig,

hier sagt man, was erfolgreich, richtig

und was wir letztlich eingebracht

und das es Freude uns gemacht.

Klangvoll  trat der Wagner-Chor

neunmal stark im Jahre hervor.

Besonders zur Vorweihnachtszeit

waren wir zum Singen vollbereit

Im Schloß in Graupa frisch zur Hand

waren wir Herrn Heine zugewandt.

In Pirna im Marienrund sang

dort ein ganzer Chorverbund.

Der Abschluß wie in jedem Jahr

wird hier in Graupas Kirche sein.

Ja heute finden wir uns ein

und stimmen in die Weihnacht ein,

wir wollen dabei fröhlich sein.

Man war mit Katrin schon zufrieden,

Herr Jerksen konnte Bestes bieten

Frau Gröschel, die das Geld verwaltet

hat das Kassieren neu gestaltet,

und auch die Summe gleich erhöht

das Geld geht weg, jetzt elektronisch

und bleibt so knapp, wie’n Karl sein Honig.

Dank unserem Vorstand, hier zur Hand,

der einen jeden gut bekannt,

auch  Inken die den Raum verwaltet

und Gabi unseren Notenwart,

den Eckhard der uns stets bestuhlt

und jeden der für’n Chor hier buhlt,

sodaß man sich ganz gern hier suhlt.

Ein schöner Brauch im Choresleben

war durchs Geburtstagsfest gegeben

von Heide und den Olbrich Dieter,

In Posta an dem  Felsenhang

wo Canaletto einst gesessen,

und Werke schuf, die unvergessen,

Auch Karin hat uns eingeladen

am wunderschönen Lochwitzhang

der Wettergott war ihr nicht hollt

und hat den Garten uns vergrollt.

Das Sommerfest zu Ritas Runden

hat jeder supergut gefunden.

Der Höhepunkt im Choresleben

ist das Ade Konzert gewesen,

das wir Herrn Wirrmann hier gegeben

als Dank für langes Choresleben.

Im schönen Weinbergkirchenrund

das lobten wir ihn eine Stund.

Er hat den Chor so groß gemacht,

uns schöne Lieder  beigebracht

und unser Leben froh gemacht.

Trauer trat ins Wagnerhaus, denn

Wolfgangs Lebenslicht ging aus,

betroffen war die Sangesrunde

ob dieser argen Wehmutskunde.

Er hat den Chor gestützt, gestärkt

und auch im Orte viel gewerkt.

Wir werden seiner stets gedenken,

er wir noch lange in uns weilen,

auch uns wir Gleiches ja ereilen.

Der Chor sind Stimmen zugewachsen

die Alt und den Sopran verstärken

man wird es an der Klangkraft merken.

Das Jahr ist viel zu schnell gelaufen

und hinter uns liegt nun der Haufen

an Mittwochen die hier verbracht,

und die uns klanglich stark gemacht.

Wir lernten viele neue Lieder

und sangen auch die alten wieder

und wirken so als Klangbehüter,

der wunderschönen deutschen Lieder.

Das alte Jahr setzt sich zur Ruh

und schließt nun seine Pforten zu.

Laut  posaunt es tonklang klar,

wie toll es doch gewesen war.

Wir danken jeden hier im Rund

für all die Sanges-Auftrittsstund.

Wir hoffen, dass das neue Jahr

so klangreich wird wies alte war.

Tenöre weit ganz hinten sitzen

Werden stimmlich schwer erfasst

Wenn Katrin Neues uns verpaßt