Rückblick Chor 2011

/ Dezember 16, 2011/ Vierzeiler/ 0Kommentare

Ja wie verlief denn dieses Jahr,
das choraktiv, erfolgreich war,
schaut man am Abend heut zurück,
und überdenkt das Chorgeschick.
Viermal 12 Abende in Jahr
bewegten wir das Stimmbandpaar,
dazu zweimal zwei Wochenden
wo wir dann übend Töne senden,
Tonbildung ist erforderlich
sonst singt gar mancher liederlich.
Endmonatlich ist´s immer Brauch,
da denken wir auch an den Bauch,
sitzen gemeinsam beieinander,
essen und trinken durcheinander.
Wir lernen ständig neue Lieder,
und üben auch die alten wieder,
sind somit  echte Schatzbehüter
vom schönen deutschen Liedesgut,
es wuchs bei uns das Liedvolumen,
der Liedschatz fängt schon an zu boomen.
Ja der Gesang aus unserer Brust
ist komprimierte Lebenslust,
Musik ist reiner Seelenklang
vom Meister permanent geschürt,
wenn man am Mittwoch hier probiert.
Der Meister  will uns Hilfe geben
die Quarte gar von oben nehmen,
dann kommt ein gutes Klanggefühl
in diesen Notenvollgewühl.
Er gibt und ständig guten Rat,
beim Decrescendo Spannung halten
heißt Ton und Klang gut zu verwalten,
manchmal sollt es mehr samtig sein,
er fügt dabei auch schmunzelnd ein:
„Ganz gleich was wir uns unter Samt vorstellen“
Erbaulich schwelgt vor Ort der Chor,
ja die Soprane drängen vor
und die Tenöre obendrein,
die halten all die Klänge rein,
die Bässe bringen Grundgewalt,
der Alt den Klang, der füllig hallt.
Sehr störend ist das Grundgeräusch,
das durch den Raum des Chores schleicht,
wie Mühlenräder plappern Weiber,
wies Wasser rauscht’s Geplapper weiter,
ein Seufzer kommt von seinen Lippen,
er läßt die Damen herzlich bitten
ganz ruhig nur nach vorn zu blicken,
dann braucht er nur beim Takt zu nicken
Vielleicht ist es Sozialverhalten,
dass Frauen sprachlich sich entfalten.
Lachsalven füllen oft den Raum,
warum versteht man hinten kaum
zumeist von den Sopran getragen.
wir könnten ja was war, denn fragen.
Der Meister mag das Plaudern nicht
es stört des Klanges Gleichgewicht.
er mahnt dann öfter beim  Probieren,
nein bitte hier nicht abphrasieren,
weil sie dann gar die Töne schmieren
und auch immer daran denken,
nicht zu sehr die Stimme senken,
beim Decrescendo Stimmung halten
für eine gute Tongestaltung,
ja sie müssen Pausen halten,
um den Rhythmus zu entfalten
Synkopen müssen früher kommen,
sonst wird dem Klang der Biss genommen.
Das Atmen muss geordnet sein,
ja atmet nie ins Wort hinein,
atmet zur Last der letzten Note,
bitte auch nach vorne schauen,
nur dann gebt ihr mir Vertrauen.
Mit Mimik uns mit Blickkontakt,
wird jeder Sänger auch gepackt,
wenn dessen Blick nicht abwärts sackt.
Der Meister vom Sopran verdeckt,
wird von Tenören kaum entdeckt,
Soprane wurden sitzgerichtet,
Tenöre wurden meistersichtig.
 Erwartend froh und klanglich rein.
Stieg man ins Elfer-Jahr hinein.
Mit Lortzings Waffenschmiedgesänge
kam man nur wenig ins Gedränge
Der erste  Auftritt war gelungen
den wir in Weißig voll gesungen,
das Gotteshaus bot guten Ton,
Der Auftritt wurde auch genutzt,
da wir uns trefflich rausgeputzt,
um alle hier gleich abzulichten,
das wir dann als Geschenk verrichten,
für Baienfurt unseren Partnerchor.
In Dresdens Rathaus der Kultur,
da zogen wir erneut die Spur,
ein Strauß ganz frischer Frühlingslieder,
erfreuten unserer Hörer wieder,
in einem gut gefüllten Saal,
waren wir erfolgreich, abermal
Wunderbar das Ambiente im
Großsedlitz – Parkgelände,
wo wir mit Pirnas Harmonie
und der Elblandphilharmonie,
Pfingsten schöne Lieder sangen,
auch Opernlieder mit erklangen.
Bei wunderschöner Sonnenschein,
war voll gefüllt der Hörerhain.
Der Meister hörte aus der Ferne
das Tönen seiner Sangessterne.
Die Reise in das Schwabenland
war für den Chor doch recht markant.
Mit einem Füllhorn voller Noten
Sind wir nach Baienfurt fortgezogen
Erlebten hier Gemeinsamkeit
als eine wunderbare Zeit,
konnten das Schwabenland genießen
und spürten eine Freundschaft sprießen.
Der Auftritt dort bleibt unvergessen,
auch das Konzert und dann der
Schmaus dafür gab es auch viel Applaus.
Wir waren dann sofort bereit
für neue klangliche Gemeinsamkeit
Im Herbst noch in dem gleichen Jahr,
da war der Liederkränzler da.
Bei späten Sommersonnenschein
traf Liederkranz in Graupa ein,
es war ein weiterer Höhepunkt
hier in unserer Sangesrund,
mit Sängern von dem Liederkranz,
ein gut gelungener Freudentanz.
Ich denk es war schon ein Erfolg
und alle waren den Chore hold.
Den Megahype in unserer Rund
gab heuer wohl der Meister kund,
dreiviertelhundert, welch ein Pfund.
Wir alle waren eingeladen
um ihn zu ehren, uns zu laben,
es war ein Fest mit guten Gaben.
Ein voller Strauß geschätzter Lieder
klangen hier als Gruß auf ihn hernieder.
Wohl tausend Wünschen klangen vor,
und drangen liebevoll ans Ohr.
Nach einem so bewegten Jahr,
da waren wir uns ständig klar,
daß nur durch Üben und Probieren
die Töne dann auch recht brillieren.
Am Ende gilt der Dank all jenen,
die für den Chor sich kräftig dehnen.
Den Meister und der Meisterin
und allen die im Vorstand drin,
auch der Katrein, die alles schmückt
und vom Neuen stets beglückt,
der Iris, Fleierschöngestalter
der Gabi Notenwartverwalter,
der Traudel die immer  nährt und
Kaffee, Kuchen uns beschert,
den Männern die die Stühle tragen
zu unser aller Wohlbehagen.
Wichtig ist es die Moneten
an Marianne abzutreten,
der Chor braucht Geld, um fortzuleben.
Ein Lob gilt herzlich jenen Frauen
die sich mit Körbchen türwärts stauen
und Spenden dann darin verstauen.
Auch allen die hier nicht genannt,
und die so fleißig voll zur Hand
sich um den Liederkranz bemühten,
das Harmonien hier erblühten
und so ein Wohlgefühl entstand,
das jeder angenehm empfand
auch denen riesengroßer Dank.
Den allerletzten Auftrittsreigen
wir in den Weinbergkirchlein zeigten.
Am Waldrand klingt heut letztes mal
Vom  Wagnerchor ein Endfinal .
Das Jahr lief eilig wie wir finden,
wird in Äonen bald verschwinden
und sich in den Annalen finden.
Beim Chore bleibt es gute Brauch,
man feiert Weihnacht, füllt den Bauch,
lässt zwischendurch ein Lied erklingen,
denn unser Leben Das ist Singen
Am Waldrand  tönt heut letztes mal
vom Wagner Chor ein 2011-Klangfinal..
Das Jahr lief eilig wie wir finden,
wird in Äonen bald verschwinden,
bevor wir es Versform binden 
und in Annalen wieder finden,
Es ist im Chore alter Brauch,
man feiert Weihnacht, füllt den Bauch,
lässt ab und an ein Lied erklingen,
denn unser Leben, dass ist singen,

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